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Schulterschluss mit Josef Göppel

Donnerstag, 21. Juli 2016 | Autor:

Der Kreisverband Ansbach-Land und -Stadt der Partei für Franken unterstützt die Forderungen des Bundestagsabgeordneten Josef Göppel (CSU) in vollem Umfang, der sich gegen die Schließung der Güterverladestationen in Westmittelfranken ausspricht.

Der Herriedener CSU-Politiker spricht von einem „undifferenzierten Kahlschlag“. Dies sieht die Partei für Franken genauso. „Es könne nicht sein, dass die profitablen Güterverladestationen in Ansbach, Triesdorf oder Gunzenhausen dicht gemacht werden und so mehr Güter wieder auf die Straße kommen. Das spricht gegen den Umweltschutz und erhöht das Unfallrisiko enorm“, sagt Daniel Ammon vom Kreisverband Ansbach.

In diese Kerbe schlägt auch MdB Göppel. Mit 1000 Güterwaggons, die im Jahr an den drei genannten Stationen verladen werden, seien sie sehr wohl profitabel. Die Deutsche Bahn wiederspricht hier erwartungsgemäß. „Auch wenn die 1000 Waggons vielleicht nicht zu 100 Prozent erreicht werden – wie das die DB Cargo sieht –, ist das Schließen der Verladestationen nicht hinnehmbar“, so Ammon.

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Partei „Die Franken“ fordert Zugriff auf die Hilfetöpfe des Fluthilfeprogramms des Bundes für Petersdorf und Sondernohe

Mittwoch, 8. Juni 2016 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG
UnwetterwolkenDie Partei „Die Franken“ fordert nach den starken Überflutungen in Petersdorf (Gemeinde Weihenzell) sowie Borsbach und Sondernohe (Markt Flachslanden) sofortigen Zugriff auf die milliardenschweren Hilfstöpfe des Fluthilfeprogramms des Bundes.

Georg Brand, Vorsitzender des Kreisverbandes Ansbach der „Partei für Franken“, kritisiert die „strengen Regularien“ des 2013 ins Leben gerufenen Fluthilfefonds des Bundes. Der Bund hatte damals einen milliardenschweren Fluthilfefonds eingerichtet, in dem noch immer 4 Milliarden Euro liegen. „Angeblich darf der Bund das Geld nicht den in Petersdorf und Flachslanden betroffenen Bürgern zur Verfügung stellen“, so Brand, da es sich „nicht um eine nationale Katastrophe handle“. Der Ansbacher lobt daher ausdrücklich die „schnelle und unbürokratische Hilfe“ des Landratsamtes Ansbach. Allerdings wundert sich Brand darüber, dass „den betroffenen Bürgern in Petersdorf und Flachslanden der Zugriff auf die Hilfstöpfe verwehrt wird.“ Insgesamt wird der Schaden von der Regierung von Mittelfranken in Westmittelfranken auf 20 Millionen Euro geschätzt. Neben den Orten im Landkreis Ansbach sind weitere Gemeinden in den Landkreisen Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim und Weißenburg-Gunzenhausen von den Überflutungen betroffen. Brand abschließend: „Man muss sich nur mal in die Lage der Menschen versetzen, die ihr ganzes Hab und Gut verloren haben. Die brauchen jetzt jeden Euro. Und in Berlin liegen 4 Milliarden Euro auf dem Konto und warten auf den nächsten nationalen Notstand.“ Nach Meinung der FRANKEN handelt es sich bei der aktuellen Unwetterkatastrophe sehr wohl um einen „nationalen Notstand“, da hier weitere Bundesländer betroffen sind, und nicht nur Bayern.

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Bewegungsbad Ansbach: Ein guter Umgangston muss gefunden werden

Freitag, 7. August 2015 | Autor:

1. Vorsitzender Georg Brand

1. Vorsitzender Georg Brand

PRESSEMITTEILUNG

Der Kreisverband Ansbach-Land und -Stadt der Partei für Franken wünscht sich einen besseren Umgangston in Sachen Bewegungsbad zwischen CSU und Freien Wählern im Ansbacher Kreistag.

„Der Ton wird rauer zwischen Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Kreisrat und MdL Dr. Peter Bauer“, so die Meinung der Vorstandschaft DER FRANKEN Ansbach. Alle Kreispolitiker sollten zu einem konstruktiven Miteinander finden, um die Sache Bewegungsbad am Klinikum Ansbach nicht in einer Medienschlacht enden zu lassen.

„Das Verhalten von Dr. Ludwig und der CSU-Fraktion gegenüber Dr. Bauer kann man damit erklären, dass die Freien Wähler 2014 von über 18 Prozent von mündigen Bürgern gewählt wurden und dies die CSU nicht verkraftet“, glaubt Kreisvorsitzender Georg Brand aus Buch am Wald.
DIE FRANKEN Ansbach sind zuversichtlich, bei der Kreistagswahl 2020 gewählt zu werden, da sie für Transparenz und Offenheit in der Politik stehen.

Auch wenn Landrat Dr. Ludwig unmissverständlich zum Ausdruck gebracht hat, dass er gegen den Erhalt des Bewegungsbades ist, und Kreisrat Dr. Bauer für den Erhalt ist, so müssen die zwei wieder einen guten Umgangston miteinander finden. Nur so kann etwas erreicht werden.

DIE FRANKEN Ansbach setzen sich für den Erhalt des Bewegungsbades an der Klinik Ansbach ein, doch sehen sie ganz klar, dass eine konstruktive Diskussion nur stattfinden kann, wenn sich beide Parteien keine Vorwürfe machen.

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Jahresversammlung mit Berichten und Vortrag abgehalten

Dienstag, 16. Juni 2015 | Autor:

Andreas Brandl bei seinem Vortrag

Andreas Brandl bei seinem Vortrag

PRESSEMITTEILUNG

Zur Jahres-hauptversammlung des Kreisverbandes Ansbach-Land und -Stadt der Partei für Franken konnte Vorsitzender Georg Brand in Buch am Wald den Bezirksvorsitzenden Werner Bloos aus Roth und den stellvertretenden Parteivorsitzenden Andreas Brandl aus Lauf an der Pegnitz begrüßen. Brandl hielt im Laufe des Abends einen Vortrag zum Thema „Erneuerbare Energien und Stromtrassen“.

Georg Brand ging auf die Aktivitäten des Kreisverbandes im vergangen Jahr ein. So waren DIE FRANKEN Ansbach bei der Klausurtragung der Gesamtpartei in Neustadt an der Aisch und beim Bezirksparteitag in Fürth-Sack mit Mitgliedern vertreten.
Über die Öffentlichkeitsarbeit informierte der stellvertretende Vorsitzende Daniel Ammon aus Merkendorf. DIE FRANKEN bezogen im abgelaufenen Jahr öffentlich Stellung gegen den Gewerbepark „Interfranken“ am Autobahnkreuz Feuchtwangen und sprachen sich für diverse Bahnreaktivierungen aus, etwa die Hesselbergbahn von Gunzenhausen über Wassertrüdingen nach Nördlingen. Die Kreisgruppe forderte weiter die Anerkennung Gustav Weißkopfs als ersten Motorflieger der Welt durch das Deutsche Museum in München. In diese Sache ist erfreulicherweise durch Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Bewegung gekommen. Den Hochschulausbau in Ansbach und Triesdorf wünschte sich ebenso die Kreisgruppe. Öffentlich informiert der Kreisverband auf seiner Homepage oder via E-Mail-Newsletter.
Die Kassiererin Sabine Geltner aus Buch am Wald stellte eine solide Kasse den Anwesenden vor. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt.
An die Jahresversammlung schloss sich ein Vortrag von Andreas Brandl an. Der stellvertretende Parteivorsitzende erläuterte in seinem sachlichen und informativen Vortrag die Problematik der kommenden Stromtrassen und bekräftigte den Ausbau der regenerativen dezentralen Energieversorgung. „Hier ist der Landkreis Ansbach führend“, lobte Andreas Brandl. Er sprach die Speichertechnologien an, wie Pumpspeicherkraftwerke oder intelligente Stromnetze.
Bei der Versammlung wurde deutlich, das Thema Stromsparen den Menschen wieder näher zu bringen. Das Thema wurde in den letzten Jahren in den Medien vernachlässigt, so die Meinung der Versammlung.
Es bestand zudem Einigkeit, Stellung zur Schließung des Bewegungsbades am Klinikum Ansbach zu nehmen. „Es kann nicht sein, dass Politik über die Köpfe der Bevölkerung gemacht wird“, so Kreisvorsitzender Georg Brand. Daher unterstützt die Partei für Franken Ansbach die Initiative des Landtagsabgeordneten Dr. Peter Bauer (FW) aus Sachsen bei Ansbach zur Erhaltung des Bewegungsbades.
Brand kündigte zum Ende der Versammlung hin an, in naher Zukunft erste Gebietsverbände im Kreisgebiet zu gründen, denn „die Leute sind da.“

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Hochschulausbau: Bildung ist unser höchstes Gut

Sonntag, 12. April 2015 | Autor:

Hochschule Ansbach Hauptgebäude

PRESSEMITTEILUNG

Der Kreisverband Ansbach-Land und -Stadt der Partei für Franken – DIE FRANKEN möchte einen schnellen Ausbau der beiden regionalen Hochschulen Ansbach und Triesdorf mit Außenstellen.

Den Ausbau der Hochschulen in Ansbach und Triesdorf sieht der Kreisverband als wichtig und richtig an. Bildung ist unser höchstes Gut! Die Hochschule Ansbach platzt mit aktuell 3000 Studenten aus allen Nähten. Die Hochschule kann jedoch aus Platzgründen nicht mehr in die Fläche bauen, wissen DIE FRANKEN. Dies könnte aber zum Problem werden. Gleichzeitig liegt die noch junge Hochschule gut gelegen an der B 13/ B 14. Die Nachfrage an den Studienangeboten – auch in Triesdorf – zeigt, dass die Hochschulen attraktiv für junge Leute sind.

Die geplante Außenstelle der Hochschule Ansbach in Feuchtwangen, die zum Wintersemester 2015/2016 erste Studenten in die Kreuzgangstadt bringen soll, sieht der Kreisverband als ersten Schritt in die richtige Richtung an. Genauso begrüßt die Partei den geplanten Hochschulstandort in Rothenburg ob der Tauber. „Junge Leute bringen Leben, Kultur und letztendlich Kaufkraft in die Städte“, zeigt sich der Kreisverband DER FRANKEN optimistisch.
Der Kreisverband gibt aber zu bedenken, dass in diesem Zuge auch der Feuchtwanger Bahnhof und die Strecke wieder für regelmäßigen Personennahverkehr reaktiviert werden muss. Es kann nicht sein, dass die größte Stadt des Landkreises Ansbach und dann noch ein Hochschulstandort keinen Bahnhof hat. Die hohen Studentenzahlen in Ansbach und Triesdorf sprechen für die Bildungsregion Stadt und Landkreis Ansbach.

DIE FRANKEN Ansbach begrüßen in diesem Zusammenhang den neuen Studiengang „Ökologische Landwirtschaft“ in Weihenstephan-Triesdorf. „Man hat den Geist der Zeit offenbar erkannt“, glaubt der Kreisverband. „Ökologische Landwirtschaft ist stark im Kommen. Die Kunden leben bewusster und fragen immer mehr nach regionalen und ökologisch herstellten Lebensmitteln und sind bereit etwas mehr dafür zu bezahlen.“
Auch das von Heimatminister Markus Söder (CSU) in seiner „Nordbayern-Initiative“ versprochene Biomasseinstitut an der Hochschule Triesdorf in Weidenbach lobt der Kreisverband. Jetzt müssen Söder und Co. aber zeitnah liefern.

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DIE FRANKEN fordern endlich Anerkennung für Gustav Weißkopf

Donnerstag, 26. März 2015 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG

Der Kreisverband Ansbach-Land und -Stadt der Partei für Franken – DIE FRANKEN wünscht sich, dass Gustav Weißkopf als erster Motorflieger auch von der Fachwelt anerkannt wird.

Der gebürtige Leutershäuser absolvierte am 14. August 1901 in Bridgeport (US-Bundesstaat Connecticut) den ersten Motorflug der Welt. Er ist damit zweieinhalb Jahre vor den Gebrüdern Wright geflogen. Nach Recherchen des Kreisverbandes DER FRANKEN wurde Weißkopfs Fluggerät zweimal nachgebaut – 1986 in den USA und 1998 in Deutschland – und für flugtauglich befunden.
„Der Flughistoriker und Luftfahrthistoriker John Brown hat sich in großem Maße um die Rehabilitierung Weißkopfs hohe Verdienste erworben“, so stellvertretender Vorsitzender DER FRANKEN in Ansbach Daniel Ammon aus Merkendorf. Der US-Bundesstaat Connecticut ehrte Gustav Weißkopf im Juni 2013 mit einem nationalen Gedenktag. Das Deutsche Museum in München will die Leistung des Franken nicht anerkennen. Wohl weil Weißkopfs Leistungen nicht in wissenschaftlicher Form publiziert wurden. „Man kann es sich auch unnötig schwer machen“, so Ammon weiter. Man sollte auch in Oberbayern stolz auf die Leistung eines Franken bzw. Deutschen sein. Brown habe genug Beweismaterialien zusammengetragen. Das Gustav-Weißkopf-Museum in Leutershausen, das Musical „Aeronauticus“, welches im Juni 2013 in Cadolzburg (Landkreis Fürth) uraufgeführt wurde und die Sonderbriefmarke vom Januar 2014, die von der Flughistorischen Forschungsgemeinschaft Gustav Weißkopf aus Leutershausen herausgegeben wurde, können wohl alle nicht auf Wünschen und Träumereien von Weißkopf-Fans basieren, sondern müssen einen wahren Kern haben. Sonst macht das doch alles keinen Sinn, wenn man sich die viele Arbeit macht und Weißkopfs Pioniertat wäre nur ein Luftschloss.
Ammon bezeichnet es als „großartig“, dass Politiker verschiedener Parteien auf unterschiedlichen Ebenen für die Anerkennung Gustav Weißkopfs kämpfen. Neben der Landtagsabgeordneten Helga Schmidt-Bussinger (SPD) aus Nürnberg, tut dies auch der stellvertretende FDP-Bezirksvorsitzende Alexander Hanel aus Leutershausen. Daniel Ammon hofft, dass mit vereinten Kräften der Politik über Parteigrenzen hinweg „endlich Gustav Weißkopf die nötige Anerkennung zu Teil wird, die ihm jahrzehntelang verwehrt geblieben ist“.

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Interfranken: „Breitschwert sollte sich raushalten“

Donnerstag, 19. März 2015 | Autor:

1. Vorsitzender Georg Brand

1. Vorsitzender Georg Brand

PRESSEMITTEILUNG

Der Auftritt des früheren Landtagsabgeordneten für Ansbach-Nord, Klaus Dieter Breitschwert (CSU), vor dem Ortsverband der CSU Schopfloch kritisiert der Kreisvorsitzende der Partei für Franken Georg Brand.

In Lehengütigen (Markt Schopfloch) sprach sich Breitschwert für das Festhalten am gemeindeübergreifenden Gewerbepark-Projekt „Interfranken“ aus.

Nach Meinung des Vorsitzenden des Kreisverbandes Ansbach-Land und -Stadt der Partei für Franken, Georg Brand (Buch am Wald), sollte sich Breitschwert aus der öffentlichen Politik zurückziehen. Das erfordert einfach der politische Anstand.

„Als ehemaliger Politiker kann er ruhig eine Meinung haben. Aber aus dem aktuellen Geschäft soll er sich raushalten“, so die Meinung Brands. Klaus Dieter Breitschwert vertrat den Stimmkreis Ansbach-Nord von 1992 bis 2013 im Bayerischen Landtag.

„Ehemalige Politiker sollten sich nicht zu politischen Themen öffentlich äußern“, findet der Kreisvorsitzende, der 18 Jahre Gemeinderat in Buch am Wald war und seit 2012 Kreisvorsitzender DER FRANKEN ist.

DIE FRANKEN Ansbach lehnen den Gewerbepark „Interfranken“ ab. So begrüßen sie das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs in München. „Das Projekt ist krachend gescheitert“, fasst Brand das Urteil zusammen. „Wir sind zwar für Gewerbeansiedlungen – gerade im strukturschwachen Westmittelfranken –, aber nicht um jeden Preis“, betont der FRANKEN-Politiker. „Wir stehen für eine gute wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis Ansbach nahe an und mit den Bürgern.“ Die Einbeziehung der Bürger in die Planungen zu „Interfranken“ sah Brand die Jahre über nicht gegeben.

DIE FRANKEN Ansbach fordern ein Ende des Projektes „Interfranken“ am Autobahnkreuz Feuchtwangen. München hat einen Schlussstrich unter den „Monsterindustriepark“ gezogen.

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Keine Gewerbeansiedlungen um jeden Preis

Sonntag, 8. Februar 2015 | Autor:


PRESSEMITTEILUNG

1. Vorsitzender Georg Brand

1. Vorsitzender Georg Brand


Der Kreisverband Ansbach-Land und -Stadt der Partei für Franken äußert sich im Folgenden zu einigen aktuellen Themen in Stadt und Landkreis Ansbach.

1. Nein zu Gewerbegebiet „Interfranken“:
Der Kreisverband stellt sich hinter die Mehrheit der Ansbacher Bevölkerung in Sachen Gewerbegebiet „Interfranken“ an der A 7. „Wir sind zwar für Gewerbeansiedlungen, auch weil wir gerade ein strukturschwaches Gebiet sind. Aber wir sind nicht für Gewerbeansiedlungen um jeden Preis“, sagt Kreisvorsitzender Georg Brand aus Buch am Wald. Die Politiker sollten auch den Umweltschutz im Blick haben und nicht nur Diener der Wirtschaft sein. Die Stärkung der Innen- und Altstädte sieht der Kreisverband als wichtig an. Das erhöht die Leben- und Aufenthaltsqualität in unseren Kommunen.

2. Nein zu Gleichstromtrasse durch den Landkreis Ansbach:
Der Kreisverband lehnt die Gleichstromtrasse Süd/Ost ab, die Strom von Sachsen-Anhalt nach Schwaben bringen soll. Sie soll bei Heilsbronn in das Kreisgebiet eintreten und bei Wassertrüdingen den Landkreis verlassen und weiter durch das Donau-Ries verlaufen. „Diese Trasse zerstört nicht nur unsere Heimat, sondern ist zudem völlig überflüssig“, gibt Daniel Ammon, stellvertretender Kreisvorsitzender aus Merkendorf, zu bedenken. Die Region um den Hesselberg ist sowieso schon stark von Abwanderung geprägt. Der Hesselberg lebt außerdem sehr stark vom Tourismus. „200 Biogasanlagen, sowie zahlreiche Photovoltaik-, Wasserkraft- und Windraftanlagen können uns mit Strom aus der Region versorgen“, zeigt sich Ammon zuversichtlich. Als Beispiel führt er die Stadt Merkendorf an: Dort liegt der Selbstversorgungsgrad mit erneuerbaren Energien bei 273 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt nur bei 23,4 Prozent. Dezentrale Stromversorgung heißt die Devise. Deshalb begrüßt Daniel Ammon die Genossenschaft Regionalstrom Franken eG, die auf die Initiative von Bundestagsabgeordneten und Kreisrat Josef Göppel (CSU) aus Herrieden zurückgeht. Der Strom wird dort direkt vermarktet und landet nicht an der Strombörse in Leipzig.
Den Abzweig der geplanten SüdLink-Trasse, die von Schleswig-Holstein bis Baden-Württemberg verlaufen soll, lehnt die Kreisgruppe der Partei für Franken ebenso kategorisch ab. Sie soll von Rothenburg zwischen Ansbach und Bad Windsheim nach Raitersaich (Markt Roßtal) verlaufen. Vorsitzender Georg Brand kritisiert die Tatsache, dass der Abzweig durch den Naturpark Frankenhöhe verlaufen soll. Er bezeichnet dies als „nicht hinnehmbar“. Daniel Ammon bezweifelt sogar den Nutzen dieses Abzweiges. Der Kreisverband begrüßt daher den regen Bürgerprotest. Nicht zuletzt die große Demonstration gegen die Trassen in Oettingen hat gezeigt, dass Bürger und Kommunalpolitiker aus verschiedenen Landkreisen hinter einer Sache stehen und breiten Schulterschluss zeigen. Neben dem Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig waren die Landräte von Donau-Ries, Stefan Rößle (beide CSU), und von Dillingen, Leo Schrell (FUW), mit anderen Politikern nach Schwaben gekommen. Das Motto „Hände weg vom Donau-Ries, Hände weg vom Hesselberg“ muss uns anspornen, weiter gegen die Trassen zu kämpfen.
Alle Kommunalpolitiker aller Parteien müssen jetzt zusammen an einem Strang ziehen. Damit unterstützt Daniel Ammon die ablehnende Haltung von MdB Josef Göppel und der CSU-Kreistagsfraktion um Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

3. S-Bahn-Halt und Ausbau Bahnhof Dombühl:
Als weiteren Punkt hat der Kreisverband den Ausbau des Bahnhofs Dombühl zum S-Bahn-Halt im Blick. „Die Verbindung nach Ansbach ist einfach katastrophal“, moniert Vorsitzender Georg Brand. Dass für einen S-Bahn-Halt Grünes Licht gegeben wurde, ist zu begrüßen. Jetzt müssen Taten folgen. „Auch muss über eine Verlängerung nach Hohenlohe-Franken nachgedacht werden“, so Brand weiter.

4. Ausbau Bahnhof Ansbach zum barrierefreien Bahnhof und ICE-Halt
Als weiteren Schritt zur Verbesserung des ÖPNV sieht die Kreisgruppe im Ausbau des Bahnhofs Ansbach zum ICE-Halt und unterstützt damit eine langjährige Forderung des Bundestagsabgeordneten Josef Göppel (CSU). Der barrierefreie Ausbau des Ansbacher Bahnhofs muss ebenso in Angriff genommen werden.

5. Reaktivierung der Hesselbergbahn:
Die Lebensqualität der Menschen im westlichen Mittelfranken wird mit der Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken stark erhöht werden, gibt sich der Kreisverband zuversichtlich. So fordert er die Reaktivierung der Hesselbergbahn von Gunzenhausen nach Wassertrüdingen zur Kleinen Landesgartenschau 2019. Versprochen wurde die Wiederbelebung der Strecke für den Personennahverkehr. Jetzt müssen Taten folgen, fordert die Partei für Franken. Außerdem soll nach den Vorstellungen DER FRANKEN nicht in Wassertrüdingen mit dem ÖPNV-Angebot Schluss sein. Eine Verlängerung nach Nördlingen muss auch angedacht werden. An der Bezirksgrenze darf nicht Schluss sein.

6. Reaktivierung der Bahnstrecke Nördlingen-Dombühl:
Auch die Bahnstrecke Nördlingen-Dombühl über Dinkelsbühl muss wieder für den Personennahverkehr nutzbar gemacht werden. Auch hier verkehren momentan Güterzüge und Züge der „Romantischen Schiene“. „Die Reaktivierung würde sicherlich mehr Touristen in die Region an der Romantischen Straße bringen. Dinkelsbühl ist ein Kleinod, das auch an eine Bahnstrecke angeschlossen gehört“, fordert Daniel Ammon.

7. Luftrettungsstation Dinkelsbühl-Sinbronn:
Georg Brand kritisiert den Standort der neuen Luftrettungsstation in Sinbronn (Große Kreisstadt Dinkelsbühl). „Am Flugplatz in Rothenburg ob der Tauber wäre die nötige Infrastruktur bereits vorhanden“, so Brand.

8. Ausbau der Hochschulen:
Den Ausbau der Hochschulen in Ansbach und Triesdorf sieht der Kreisverband als wichtig und richtig an. Bildung ist unser höchstes Gut! Die Hochschule Ansbach platzt mit aktuell 3000 Studenten aus allen Nähten. Die geplante Außenstelle in Feuchtwangen, die zum Wintersemester 2015/2016 erste Studenten in die Kreuzgangstadt bringen soll, sieht der Kreisverband als ersten Schritt in die richtige Richtung an.
Die Partei gibt aber zu bedenken, dass in diesem Zuge auch der Feuchtwanger Bahnhof und die Strecke wieder für regelmäßigen Personennahverkehr reaktiviert werden muss. Es kann nicht sein, dass die größte Stadt des Landkreises und dann noch ein Hochschulstandort keinen Bahnhof hat. Die hohen Studentenzahlen in Ansbach und Triesdorf sprechen für die Bildungsregion Stadt und Landkreis Ansbach.
Auch das von Heimatminister Markus Söder (CSU) in seiner „Nordbayern-Initiative“ versprochene Biomasseinstitut an der Hochschule Triesdorf in Weidenbach lobt der Kreisverband. Jetzt müssen Söder und Co. aber zeitnah liefern.

9. Anerkennung Gustav Weißkopf als ersten Motorflieger der Welt:
Der Kreisverband wünscht sich, dass Gustav Weißkopf als erster Motorflieger auch von der Fachwelt anerkannt wird. Der gebürtige Leutershäuser absolvierte am 14. August 1901 in Bridgeport (US-Bundesstaat Connecticut) den ersten Motorflug der Welt. Er ist damit zweieinhalb Jahre vor den Gebrüdern Wright geflogen. Nach Recherchen des Kreisverbandes der FRANKEN wurde Weißkopfs Fluggerät zweimal nachgebaut – 1986 in den USA und 1998 in Deutschland – und für flugtauglich befunden.
„Der Flughistoriker und Luftfahrthistoriker John Brown hat sich in großem Maße um die Rehabilitierung Weißkopfs hohe Verdienste erworben“, so stellvertretender Vorsitzender DER FRANKEN in Ansbach Daniel Ammon. Der US-Bundesstaat Connecticut ehrte Gustav Weißkopf im Juni 2013 mit einem nationalen Gedenktag. Das Deutsche Museum in München will die Leistung des Franken nicht anerkennen. Wohl weil Weißkopfs Leistungen nicht in wissenschaftlicher Form publiziert wurden. „Man kann es sich auch unnötig schwer machen“, so Ammon weiter. Man solle auch in München stolz auf die Leistung eines Franken bzw. Deutschen sein. Brown habe genug Beweismaterialien zusammengetragen. Das Gustav-Weißkopf-Museum in Leutershausen, das Musical „Aeronauticus“, welches im Juni 2013 in Cadolzburg (Landkreis Fürth) uraufgeführt wurde und die Sonderbriefmarke vom Januar 2014, die von der Flughistorischen Forschungsgemeinschaft Gustav Weißkopf aus Leutershausen herausgegeben wurde, können wohl alle nicht auf Wünschen und Träumereien von Weißkopf-Fans basieren, sondern müssen einen wahren Kern haben. Sonst macht das doch alles keinen Sinn, wenn man sich die viele Arbeit macht und Weißkopfs Pioniertat wär nur ein Luftschloss.
Ammon begrüßt den Vorstoß der Landtagsabgeordneten Helga Schmidt-Bussinger (SPD) aus Nürnberg, das Thema „Gustav Weißkopf“ in den Landtag einzubringen. Weißkopf-Forscher sollen vor den Abgeordneten ihre Ergebnisse präsentieren. Eventuell ist es ein weiterer Schritt zur Anerkennung des Flugpioniers, hofft Daniel Ammon.

10. Gegen Sandabbau in der „Heide“:
Den geplanten Sandabbau in der „Heide“ zwischen Bechhofen und Ehingen sieht der Kreisverband kritisch. Das schützenswerte Naherholungs- und Naturschutzgebiet sehen DIE FRANKEN gefährdet. Ebenso die Trinkwasserversorgung. 2009 ist die Region knapp dem Center-Parcs-Projekt bei Dennenlohe (Gemeinde Unterschwaningen) entronnen. Zudem gibt es ein Sandabbaugebiet bei Wilburgstetten. 2010 hat Bechhofen bereits ein Sandabbaugebiet mit 80 Hektar ausgewiesen.
Der Kreisverband der Partei für Franken weist darauf hin, dass er die erste und bis dato einzige Partei im Landkreis war, die sich zu diesem Thema geäußert hat. Und das schon im Oktober 2014.

11. Ärztemangel im Altlandkreis Ansbach:
Schockiert zeigt sich Daniel Ammon von einer im „Spiegel“ veröffentlichten Studie der Kassenärztlichen Vereinigung. Diese zeigt, dass der Altlandkreis Ansbach als Schlusslicht bei der Versorgung mit Hausärzten in der Bundesrepublik Deutschland dasteht. „Das ist eine Zumutung für die Menschen!“, findet Ammon. Aber auch in anderen Regionen des Flächenkreises sieht es nicht anders aus: „Wenn ein Arzt aus Wolframs-Eschenbach bei Bereitschaftsdienst zu einem Notfall in den Hesselbergraum fahren muss, läuft einiges schief“, so Ammon.

12. Kreistagswahl 2020 und Unterstützerunterschriften:
Viele junge Mitglieder konnten im Lauf der Zeit dazugewonnen werden. So übernahm im Oktober Daniel Ammon den Stellvertreterposten als Kreisvorsitzender. Mit diesen Aussichten können wir 2020 in einen guten Wahlkampf für den Kreistag starten und sicher zwei bis drei Mitglieder in den Kreistag bekommen, sind sich die Kreisverbandsmitglieder sicher. 2014 war der erste Versuch an der Hürde der Unterstützerunterschriften gescheitert. Zu wenig Menschen haben die Partei für Franken im Landkreis Ansbach unterstützt. An dem Procedere zur Sammlung der Unterstützerunterschriften muss sich grundlegend etwas ändern, fordert der Kreisverband. „Hätten wir die Unterschriften auf der Straße einsammeln können, hätten wir die Unterstützer erreicht“, ist sich Brand sicher. „Die Leute scheuen einen Rathausbesuch.“
Nun will der Kreisverband in den kommenden Wochen die Weichen für eine größere Öffentlichkeitswerbung stellen.

Zur Person:
Georg Brand ist Gründungsmitglied der Partei für Franken. 2009 hat sie sich in Bamberg gegründet. Zudem ist Brand Initiator und Gründungsmitglied des Kreisverbandes Ansbach und seit seiner Gründung 2012 erster Vorsitzender.

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Ammon neu im Landesvorstand der Partei für Franken

Dienstag, 18. November 2014 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG

Daniel Ammon

Daniel Ammon


Auf dem Landesparteitag der Partei für Franken in Roth wurde Daniel Ammon aus Merkendorf in den Landesvorstand seiner Partei gewählt.

Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes Ansbach-Land und -Stadt ist einer der acht Beisitzer. Er freut sich auf die neuen Aufgaben. Besonders liegt dem 21-jährigen Merkendorfer die Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederwerbung am Herzen. Bei seiner Vorstellung in Roth sagte er, dass er als Verfasser von Pressemitteilungen des Kreisverbandes und anderer Artikel – er ist unter anderem freier Mitarbeiter des Altmühl-Boten Gunzenhausen – die nötigen Erfahrungen mitbringe.
In Roth wurde außerdem die Führungsmannschaft der Partei für Franken neu gewählt. Parteichef Robert Gattenlöhner aus Roth wurde von den Delegierten in seinem Amt für zwei weitere Jahre bestätigt. Ebenso wurden die drei gleichberechtigten stellvertretenden Vorsitzenden wiedergewählt. Dies sind Andreas Brandl aus Lauf, Karola Kistler aus Dietersheim und Christiane von Thüngen aus Thüngen. Neuer Schatzmeister ist Werner Bloos aus Roth. Die Mitgliederwerbung und die Gründung von neuen Gebietsverbänden hat sich die noch junge Partei als Ziele für die nahe Zukunft auf die Fahnen geschrieben.

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Nein zu möglicher Stromtrasse durch den Landkreis Ansbach

Sonntag, 16. November 2014 | Autor:

PRESSEMITTEILUNG

Der Kreisverband Ansbach-Land und -Stadt der Partei für Franken lehnt die geplante Gleichstromtrasse von Amprion, die von Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) bis Gundremmingen (Schwaben) führen soll, ab.

„Sie zerstört unsere schöne Heimat, da die Leitungen quer durch den Landkreis Ansbach von Heilsbronn bis Wassertrüdingen verlaufen sollen“, beklagt Daniel Ammon, zweiter Vorsitzender des Kreisverbandes. „Daher muss die Trasse verhindert werden.“ Durch regionale Energieerzeugung könne die Leitung verhindert werden, so die Meinung der Partei für Franken. Daher begrüßt Ammon auch die neue Energiegenossenschaft „Regionalstrom Franken“, die Strom für den Raum Nürnberg erzeugt und auf Initiative von Bundestagsabgeordneten und Kreisrat Josef Göppel (CSU) zurück geht. „So kann die Energiewende gelingen, weil dadurch die Monstertrassen überflüssig werden“, gibt sich der Kreisverband zuversichtlich.

Außerdem ist inzwischen klar, dass nur mit Wind- und Sonnenenergie eine Versorgungssicherheit besteht, darum sollten Gaskraftwerke zur Stabilisierung eingesetzt werden. Doch die will kein Strom-Multi betreiben, weil diese nicht so viel Gewinn abwerfen. Daher wäre hier der Staat gefragt, der sich dieser Sache annimmt, lautet ein Vorschlag der FRANKEN.

„Jedoch hat gerade Horst Seehofer mit seiner CSU im Landtag die 10H-Regelung für Windräder beschlossen. Dadurch stirbt die Energiewende in Bayern“, kritisiert Daniel Ammon weiter. Nach Fukushima ist der Atomausstieg beschlossene Sache. Alternative Energiegewinnung ist dafür unumgänglich. Den Bürgern muss klar werden, dass die Energiewende ohne Kompromisse nicht zu schaffen ist. Sie müssen abwägen, ob sie lieber ein paar Windräder vor der Tür haben wollen oder die Monstertrasse. Für den sowieso schon strukturschwachen Hesselbergraum würde eine Stromtrasse das völlige Aus bedeuten. „Die Region setzt auf sanften Tourismus. Wenn nun die Gleichstromtrasse durch das Gebiet führt, wer würde dann da noch Urlaub machen? Von einer restlichen ‚Entvölkerung‘ ganz zu schweigen. Wenn in der Region ‚nur‘ Windräder stehen, würden es sich die Urlauber bestimmt überlegen, ob sie nach Wassertrüdingen fahren. Jedoch ist die Entscheidung Für und Wider Stromtrasse und regenerative Energieerzeugung vor Ort keine leichte. Kompromisse müssen aber her. Sonst sitzen wir irgendwann im Dunkeln“, glaubt Ammon.

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