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Jahresversammlung mit Berichten und Vortrag abgehalten

Dienstag, 16. Juni 2015 | Autor:

Andreas Brandl bei seinem Vortrag

Andreas Brandl bei seinem Vortrag

PRESSEMITTEILUNG

Zur Jahres-hauptversammlung des Kreisverbandes Ansbach-Land und -Stadt der Partei für Franken konnte Vorsitzender Georg Brand in Buch am Wald den Bezirksvorsitzenden Werner Bloos aus Roth und den stellvertretenden Parteivorsitzenden Andreas Brandl aus Lauf an der Pegnitz begrüßen. Brandl hielt im Laufe des Abends einen Vortrag zum Thema „Erneuerbare Energien und Stromtrassen“.

Georg Brand ging auf die Aktivitäten des Kreisverbandes im vergangen Jahr ein. So waren DIE FRANKEN Ansbach bei der Klausurtragung der Gesamtpartei in Neustadt an der Aisch und beim Bezirksparteitag in Fürth-Sack mit Mitgliedern vertreten.
Über die Öffentlichkeitsarbeit informierte der stellvertretende Vorsitzende Daniel Ammon aus Merkendorf. DIE FRANKEN bezogen im abgelaufenen Jahr öffentlich Stellung gegen den Gewerbepark „Interfranken“ am Autobahnkreuz Feuchtwangen und sprachen sich für diverse Bahnreaktivierungen aus, etwa die Hesselbergbahn von Gunzenhausen über Wassertrüdingen nach Nördlingen. Die Kreisgruppe forderte weiter die Anerkennung Gustav Weißkopfs als ersten Motorflieger der Welt durch das Deutsche Museum in München. In diese Sache ist erfreulicherweise durch Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Bewegung gekommen. Den Hochschulausbau in Ansbach und Triesdorf wünschte sich ebenso die Kreisgruppe. Öffentlich informiert der Kreisverband auf seiner Homepage oder via E-Mail-Newsletter.
Die Kassiererin Sabine Geltner aus Buch am Wald stellte eine solide Kasse den Anwesenden vor. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt.
An die Jahresversammlung schloss sich ein Vortrag von Andreas Brandl an. Der stellvertretende Parteivorsitzende erläuterte in seinem sachlichen und informativen Vortrag die Problematik der kommenden Stromtrassen und bekräftigte den Ausbau der regenerativen dezentralen Energieversorgung. „Hier ist der Landkreis Ansbach führend“, lobte Andreas Brandl. Er sprach die Speichertechnologien an, wie Pumpspeicherkraftwerke oder intelligente Stromnetze.
Bei der Versammlung wurde deutlich, das Thema Stromsparen den Menschen wieder näher zu bringen. Das Thema wurde in den letzten Jahren in den Medien vernachlässigt, so die Meinung der Versammlung.
Es bestand zudem Einigkeit, Stellung zur Schließung des Bewegungsbades am Klinikum Ansbach zu nehmen. „Es kann nicht sein, dass Politik über die Köpfe der Bevölkerung gemacht wird“, so Kreisvorsitzender Georg Brand. Daher unterstützt die Partei für Franken Ansbach die Initiative des Landtagsabgeordneten Dr. Peter Bauer (FW) aus Sachsen bei Ansbach zur Erhaltung des Bewegungsbades.
Brand kündigte zum Ende der Versammlung hin an, in naher Zukunft erste Gebietsverbände im Kreisgebiet zu gründen, denn „die Leute sind da.“

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Partei für Franken ist gegen Stromtrasse

Dienstag, 19. August 2014 | Autor:

Auch die Partei für Franken ist gegen die drohende 380kV-Stromtrasse Süd/Ost, die den östlichen Landkreis Ansbach, sowie den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen durchziehen soll. Nun zeigen DIE FRANKEN, dass es auch noch Alternativen zur Stromerzeugung gibt.

DIE FRANKEN sind für eine dezentrale Energieversorgung vor Ort aus Biogas, Photovoltaik oder Windkraft“, stellt Daniel Ammon (Merkendorf) heraus. Damit lasse sich die „Monstertrasse“, die von Bad Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) nach Meitingen (Schwaben) führen soll, verhindern. Dass die Durchleitung von Braukohlestrom durch diese Leitungen geleugnet werde und das strikte Nein von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) zur Stromautobahn bröckele, habe man erwartet, sagt die Partei. Da die Bundesnetzagentur den Bedarf regelmäßig neu ermittelt, ist es aber immer noch möglich, durch fix projektierte Vorhaben, den Status der Trasse auf „nicht erforderlich“ zu setzen. Doch so löblich der Bau von Windrädern – in Bayern ohnehin durch Seehofer stark erschwert – und von Solaranlagen auch ist, zur Vermeidung dieser Übertragungstrassen ist eine Energieerzeugung notwendig, die elektrische Lastprognosen (Lastganglinien) auch ausreichend abdeckt. „Das Lieblingsargument der Gegner der Energiewende ist ja die Frage, was ist, wenn es dunkel ist und kein Wind weht“, so Andreas Brandl (Lauf), stellvertretender Kreisvorsitzender des Kreisverbandes Nürnberger Land. „Darum werden regenerative Energien benötigt, die durchgängig Strom erzeugen und sich im Idealfall drosseln lassen“, so Brandl weiter.

Dass Staatskanzeleichefin Christine Haderthauer (CSU) annimmt, man könnte die Akzeptanz der Trasse in der Bevölkerung dadurch steigern, dass man den Menschen erzählt, es würde nur Windstrom durch die Drähte fließen, zeigt die Ignoranz gegenüber Bedürfnissen und Ängsten der Anwohner. Abgesehen davon, dass eine Trennung physikalisch unmöglich ist, verändert auch Windstrom nichts an der Furcht vor Gesundheitsschäden und Naturzerstörung. Zumal der Braunkohlestrom in Haderthauers Plänen ja nicht vermieden wird, sondern nur, wo anders hingeleitet‘ werden soll.

Vielleicht war Horst Seehofer von dieser Argumentation auch nicht so recht überzeugt, weshalb er nun sein striktes Nein zur Stromautobahn etwas aufweicht. Dass dieser Richtungswechsel jetzt plötzlich nach Ablauf der vergangenen Landtags-, Kommunal- und Europawahlen einsetzt, verleiht der Angelegenheit einen besonderen Beigeschmack. „Folgt jetzt, wie vorausgesagt, ein Meinungswechsel Seehofers nach den Wahlen? Ein Schelm wer Böses dabei denkt“, meint Brandl abschließend.

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